So

01

Jan

2011

Alles Gute im Neuen Jahr!

Wir wünschen den Besuchern unserer Seite (das ist Ternes), den Gilden- und Bündnismitgliedern und ihren Familien ein Frohes Neues Jahr 2012 !!!

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Sa

24

Dez

2011

Frohes Fest!

Ein Frohes Fest an alle Gildenmitglieder, Bündnismitglieder und deren Familien.

 

Bleibt gesund.

 

Ternes

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Di

13

Dez

2011

GuildWars 2: Letzte Klasse bestätigt.

Wie ich gerade lesen durfte, wurde die letzte noch fehlende Klasse von Anet bestätigt. Der Mesmer kehrt in GW2 zurück. Da freut sich Euer Gildenschönling.

 

Ternes

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So

25

Sep

2011

Aggro & Tanken

Für den von uns, der diesen Beitrag noch nicht gelesen hat, setze ich hier mal fix einen Link. Für mich ist das Wissen über Aggro und Gegnerverhalten (nicht nur für den Krieger) elementar.

 

Der Beitrag hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Lesenswert ist er immernoch.

 

Ternes

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Mi

21

Sep

2011

Eine kleine Geschichtsstunde...

Es ist für mich unglaublich, was für Schatten die Shadowcaster geworfen haben.

 

Wie viele andere Spieler, hatte ich nie etwas mit Onlinerollenspielen am Hut. Ich sah es nicht ein für ein Spiel, dass ich erst mal kaufen musste, noch monatliche Gebühren zu bezahlen. Irgendwann stand dann aber in einem örtlichen Media-Markt ein grinsender, junger Mann vor mir und wedelte mit zwei Paketen vor meiner Nase.

 

Es waren zwei Verkaufsverpackungen des Online-Rollenspiels „World Of Warcraft“. Ungewöhnlich, dies auf einer Guild Wars Seite zu erwähnen, aber dazu komme ich später. Und ich verspreche jetzt schon, dass der WOW-Vergleich absolut sinnig und erwähnenswert ist. Lesen Sie also weiter.

 

Ich ließ mich von diesem jungen Herren also breitschlagen. Nicht, weil er ein besonders guter Verkäufer war, sondern weil er einer meiner besten Freunde ist. Wir kauften uns also beide WOW und trafen uns am Abend bei mir, um gemeinsam in die Weiten von Azeroth vorzudringen. Entgegen dem normalen Sinn eines Online-Rollenspiels, hatte mein Freund tatsächlich seinen Rechner zu mir geschleppt. Wir waren mit Cola, Chips und Energy-Trinks bewaffnet und starteten als Dunkelelfen in eine neue Spielerfahrung.

 

Ich sage es ganz offen. Ich liebte WOW zu dieser Zeit für eine neue Spielerfahrung, und ich mag es noch heute dafür, dass es mich in unregelmässigen Abständen mit meinen Freunden zusammenbringt.

 

Aber World Of Warcraft hat auch seine Schattenseiten. Da wahrscheinlich jeder solche Dinge anders sieht, möchte ich darauf hinweisen, dass ich nur von meinem persönlichen Standpunkt ausgehe. Als Erstes muss man sagen, dass WOW früher enorm viel Zeit verschlungen hat. Das ist einer der Gründe, warum ich das Spiel zur Seite legte. Ein anderer ist der relativ eintönige Spielablauf. Man hat zwar viele Fähigkeiten, rotiert normalerweise aber in einem immer gleichen Ablauf aus wenigen Fähigkeiten. Zumindestens im PVE-Teil des Spiels.

 

Im PVP-Teil dagegen, war der Spielablauf davon abhängig wie gut die eigene Ausrüstung war. Nur mit guter Ausrüstung konnte man bestehen, und nur mit großen Gilden und relativ hohem Organisationsaufwand konnte ich an diese Ausrüstung kommen.

 

Ich empfand nach relativ kurzer Zeit keinen Spaß mehr an diesen Spielmechaniken, die nur darauf ausgelegt waren, mehr und mehr in dieser schönen Spielwelt zu versinken. Ich brauchte Abwechslung. Ich brauchte Guild Wars.

 

Ich zog mir die Trial Version von Guild Wars und spielte das Tutorial ziemlich genau 10 Minuten, bis ich zu dem Entschluss kam, dass es sich hierbei um den gleichen Mist handelte.

 

Denn Guild Wars schätzen zu lernen, bedeutet ihm eine Chance zu geben seine Andersartigkeit unter Beweis zu stellen.

 

Ich stieg erst mit dem Erscheinen des letzten Kapitels „Nightfall“ wieder zu Guild Wars. Diesmal gab ich ihm die Chance sein Potenzial zu entfachen. Hunderte von Fähigkeiten, taktische Kämpfe und ein Spielverlauf bei dem Können wichtiger war, als die Zeit die man in das Spiel investierte. Und vor allen Dingen: Kein Farmen!

 

Einen WOW-Spieler können viele Design-Entscheidungen natürlich erst mal ziemlich hart treffen. Was? Alle haben gleichstarke Ausrüstung? Moment! Nur acht Fertigkeiten benutzen müssen und nur acht Fertigkeiten benutzen dürfen sind zwei Paar Schuhe! Und die ganzen instanzierten Gebiete: Ein No-Go für WOW-Spieler.

 

Aber letztendlich war Guild Wars für mich als „Einzelgänger“ das bessere Spiel. Eine gut erzählte Geschichte und ein Spielverlauf, der unabhängig von meiner investierten Zeit war.

 

Wie das Leben nun einmal ist, passieren viele Dinge unverhofft. Und irgendwie kam ich unverhofft in eine Gilde. Das passierte mir bei WOW auch. Soweit so gewohnt. Und nein, es war keine tolle Gilde. Und ja, ich glaube, dass es diesen Zusammenschluss heute nicht mehr gibt. Ich kann mich noch nicht einmal an den Namen der Gilde, oder des Gildenanführers erinnern.

 

Aber ich erinnere mich daran, wie empört ich und einige andere Mitglieder über diesen Gildenanführer waren. Er führte eine Diktatur und war offensichtlich der Ansicht, dass er wüsste wie wir das Spiel zu spielen hätten. Es gab keine Demokratie und alle Entscheidungen wurden von einer Möchtegern-Allmachts-Figur getroffen.

 

Woran ich mich jedoch erinnere, sind Torsten und Andrea. Den Gildenmitgliedern auch als „Anwo O“ und „Waltlord Brutte“ bekannt. Wir hatten ein gemeinsames Ziel: Weg von der Diktatur!

 

Wir gründeten Anfang 2009 gemeinsam eine Gilde. Torsten wurde der Gildenanführer, Andrea und ich Offiziere. Doch von Anfang an waren wir ein demokratischer Bund. Wir waren nicht wichtiger als die anderen Mitglieder. Wir waren…

 

…ohne Namen.

 

Nicht ohne Stolz möchte ich gestehen, dass ich mir diesen tollen Namen ausgedacht habe. Für die, die der englischen Sprache nicht mächtig sind: The Shadowcasters, charmant mit TSC abgekürzt, heißt: „Die Schattenwerfer“.

 

Was ich mir jedoch nicht ausmalen konnte war, in welcher Dimension diese Gilde Schatten geworfen hat. Und unverblümt möchte ich zugeben, dass Andrea den längsten Schatten geworfen hat. Ihr allein ist es zu verdanken, dass es uns noch gibt. Ich möchte nicht die Leistung aktueller Offiziere runter spielen, oder gar die tragende Bedeutung jedes Einzelnen, der sich jeden Abend einloggt und allein durch seine Anwesenheit, aus dem Gildenleben das macht, was es ist.

 

Ich selbst muss gestehen, dass ich keine so treue Seele bin. Ich drehte wegen diversen anderen Projekten Guild Wars und der Gilde den Rücken zu. Natürlich nicht, ohne mich anständig zu verabschieden.

 

Irgendwann tauchte ich wieder kurz auf und Andrea berichtete mir von einer Krise. Wenig brauchbare Mitspieler und eine allgemein schlechte Stimmung führten die Schattenwerfer in eine Krise.

 

Letztendlich kann ich mich aber nur darüber wundern, gerade als Jemand der die täglichen Verbesserungen nicht mitbekommen hat, wie sich unsere Gilde hochgearbeitet hat.

 

Mittlerweile erscheinen mir die Shadowcaster als eine große und sehr erfolgreiche Gilde, die alles erreichten, was man in Guild Wars erreichen kann.

 

Dafür möchte ich niemandem danken. Ich möchte lediglich in meinem bunten, aber edlen Zwirn in unserer Gildenhalle sitzen, die vielen NSC´s betrachten und mich ein wenig wundern, wie es so viele und nette Spieler schafften etwas Großes aus einer Idee werden zu lassen, die drei Deppen vor über zwei Jahren hatten.

 

Und wenn man mich fragt, ist Guild Wars noch lange nicht das Ende meiner bezaubernden Reise in die Welten des MMOPRG. Und ich freue mich wahnsinnig auf den kommenden Nachfolger, der uns genauso innovativ wie Guild Wars, weg von den langweiligen Pfaden anderer Spiele bringen wird.

 

Und mit wem sollten wir diese Reise gehen, wenn nicht mit den Shadowcastern?

 

 

(von Ternes/Eric)

 

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Letztes Update:

20.09.11

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